Donnerstag, 26. November 2015

Mütze und ich, eine Zweckgemeinschaft...





Mit weißen Blusen habe ich ja so meine Probleme. Aber das ist nicht das einzige Kleidungsstück, dem ich nicht viel abgewinnen kann. Es gibt da noch ein viel größeres Problem und das heißt Mütze! ...


Manche Leute können ja aufsetzen, was immer sie wollen, und sehen dabei gut aus. Meine Tochter zum Beispiel. Sie kann wirklich zu jedem Hut, jeder Mütze, jedem Stirnband greifen und sieht immer noch toll aus. Sie hat eben einen Hutkopf! Den hat sie auf jeden Fall weder von mir noch von meinem Mann geerbt, denn wir sehen mit Kopfbedeckungen einfach nur seltsam aus.
Was aber tun, wenn einem nicht der Kopf einfrieren soll, wenn sich die Temperaturen draußen der Null-Grad-Grenze nähern? Ein Stirnband kommt nicht in Frage, da es nur die Ohren warm hält. Wenn ich am Kopf friere, wird auch der Rest schnell kalt. Und da ich keine Mütze aufsetzen möchte, habe ich es auch schon mal mit der Kapuze von der Jacke versucht, sofern denn eine vorhanden war. Das hält wohl auch warm, ist aber unpraktisch, denn so eine Kapuze hat den Nachteil, dass man immer den Kopf mitsamt Oberkörper drehen muss, wenn man sich beim Spaziergang mit seinem Partner unterhalten möchte. Sonst guckt man ständig auf die Innenseite der Kapuze. Für den Notfall ist das ja ok, aber als Dauerlösung ungeeignet. Da muss es dann wohl oder übel doch eine Mütze sein.
Im Moment komme ich zu nichts und so wollte ich neulich die Mittagspause zum Mützenbummel nutzen. Das ist ja an sich schon abenteuerlich, denn nach so einer Mützen-Anprobier-Aktion liegen die Haare ja meistens gar nicht mehr. Aber irgendwann muss man ja losgehen und so habe ich mir in einem Geschäft zwei Mützen ausgesucht und bin damit in die Kabine gegangen. Die Verkäuferin hat schon ganz komisch geguckt. Ich denke mal, dass die Leute die Mützen normalerweise im Laden aufprobieren, aber das habe ich mich nicht getraut. Vielleicht dachte sie ja auch, ich wolle was mitgehen lassen. Ich habe also in der Kabine die Mützen aufgesetzt und was soll ich sagen? Schlimm! Die erste ging überhaupt gar nicht und die zweite? Ja, die war schon etwas besser. Ich habe sie aber nicht gekauft und bin wieder zur Arbeit gegangen (und habe mir dann erst mal auf der Toilette die Haare gerichtet).  
Als ich dann neulich mit meinem Mann im CentrO in Oberhausen war, habe ich die zweite Mütze in einem Laden wiedergesehen und sie in der Kabine noch einmal aufgesetzt. Mein Mann sollte dann seine Meinung dazu sagen. Er sagte: „Die geht doch noch!“
Was soll das denn bitteschön heißen: Sieht blöd aus, aber bevor du gar nichts hast, nimm die mal...!? Er hat das natürlich sofort revidiert, als er meinen Gesichtsausdruck sah und meinte dann, die wäre doch gut. Dann folgte die übliche Meinst-Du-Wirklich-Diskussion, die es eigentlich immer gibt, wenn ich bei etwas unsicher bin. Das Ende von der Geschichte? Ich habe das Teil gekauft und mir noch einen passenden Schal dazu gegönnt.
Und was soll ich sagen? Ich finde die Mütze mittlerweile sogar ganz gut und ich glaube, dass ich sie bestimmt öfter aufsetzen werde, wenn es draußen kalt ist. Mütze und ich werden wahrscheinlich niemals beste Freunde, aber sie erfüllt ihren Zweck und wohl gefühlt habe ich mich eigentlich auch damit.
Jetzt wünsche ich euch einen angenehmen Donnerstag. Vielen Dank für`s Lesen!
Liebe Grüße
Sabine ~ Style Up Petite








brrrrr... war das kalt


Kommentare:

  1. Ich finde, die Mütze steht Dir richtig gut. Du hast doch ein Mützengesicht :-).
    LG
    Ari

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  2. Das ist ja ein Zusammentreffen! :D

    Liebe Sabine - mir geht es exakt genau so!!!
    Weiße Blusen (siehe meinen aktuellsten Post Weiße Bluse mit-ohne Winter) und Mützen: Mal mit Mütze!
    Klasse!
    So, und jetzt sage ich Dir, dass Du zumindest mit dieser Mütze-Schal-Klamotten-Kombination ganz hervorragend aussiehst - besonders wieder auf dem letzten Bild! Ehrlich. Gefällt mir richtig gut!
    LG
    Gunda

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