Mittwoch, 16. November 2016

Kann ein Hund zur Katze werden?



Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich großer Udo Lindenberg-Fan bin? Wahrscheinlich schon. Die Lieder von Udo finde ich überwiegend klasse; nicht nur die neuen, sondern auch die alten Songs mag ich sehr...

Ein Lied hat es mir besonders angetan. Und zwar ist dieses auf seiner aktuellen CD und heißt "Plan B". In dem Text dieses Songs heißt es unter anderem:

"Ich werde mich nicht ändern, will kein anderer mehr sein, weil's eh schon schwer genug ist, einfach nur ich zu sein"...


Wer mal reinhören mag, der findet den Song auf YouTube, und zwar h i e r.


Der Satz sagt doch eigentlich alles aus, oder? Zumindest spricht er mir momentan aus dem Herzen. Jeder Mensch kommt mit einer gewissen Charaktereigenschaft zur Welt. Dazu kommen im Lauf der Zeit die von den Eltern und dem Umfeld anerzogenen Verhaltensweisen. Das Endprodukt sind dann wir. Und so stampfen wir durch das Leben. Mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Wir treffen auf Situationen, in denen wir richtig oder falsch handeln. Und wir treffen auf Situationen, bei denen wir nicht wissen, wie wir handeln sollen. Da wird dann lange gegrübelt und nachgedacht, das Problem von rechts nach links gewälzt und eine Lösung kann doch nicht gefunden werden. Ja, wenn wir so oder so wären, dann würden wir wahrscheinlich dieses oder jenes tun. Und das vielleicht auch noch mit Bravour. Aber wir sind nun einmal wir selbst und handeln unserer Person entsprechend.

Und dann hat man vielleicht die falsche Entscheidung getroffen, bereut sie bitter und fragt sich, wie es wohl gekommen wäre, wenn man anders wär. Vielleicht nicht so impulsiv, ungeduldig und aufbrausend. Sondern eher anpassungsfähig, ruhig und besonnen. Aber so ist man nicht.

Natürlich kann man Verhaltensweisen im Laufe einer Zeit ablegen, wenn man diese ungünstigen Verhaltensweisen aufgezeigt bekommt oder selbst reflektiert genug ist, um zu erkennen, wo der Fehler liegt. Und dann kann man versuchen, sich zu ändern.

Kann man, muss man aber nicht. Kann man dann, wenn man merkt, dass man mit seinem Verhalten selbst unglücklich ist und darunter leidet. Muss man aber nicht, nur um anderen zu gefallen.

Wenn ich z. B. eine Charaktereigenschaft habe, die ich an mir selbst ganz gut finde, andere aber nicht, dann muss ich die noch lange nicht ablegen, nur um anderen Personen zu gefallen. Manchmal wird es einfach Zeit, sich selbst zu erkennen. Seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Für andere mag das vielleicht rücksichtslos klingen, aber fragen diese Personen bei allem nach, was sie tun?

Ich bin zum Beispiel ziemlich beharrlich. Das kann mein Umfeld ganz schön nerven, aber ich finde diese Eigenschaft an mir überwiegend gut. Und ich finde sie auch nicht negativ. Ich mag es nicht, Probleme anzureißen und dann auszuschweigen oder einfach darüber hinwegzugehen. Ich möchte die Sache klären und aus dem Weg räumen, damit nicht noch irgendwo etwas schwelt, das dann bei nächster Gelegenheit wieder aufbricht. Daher bleibe ich beharrlich und bringe das Thema immer wieder auf den Tisch, bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann. Diese Eigenschaft ist vielleicht gut für mich, kommt aber bei einer Person, die Probleme nicht gerne ausdiskutiert und die Dinge nicht beim Namen nennen kann oder möchte, nicht unbedingt gut an. So eine Person ist schnell mit meiner Beharrlichkeit überfordert. Die flüchtet sich dann in Floskeln, bezeichnet sich selbst als "nicht beziehungsfähig", verstummt immer mehr und gibt schließlich auf.

Und hier kommt wieder die Frage auf den Plan, ob es a) wirklich eine ungünstige Charaktereigenschaft ist und b) ob ich die ablegen kann und auch ablegen möchte. Manchmal vielleicht, aber nur ein wenig. Denn eigentlich hat mir meine Beharrlichkeit schon oft weiter geholfen. Und außerdem man kann aus einem Hund keine Katze machen, das dürfte klar sein. Vielleicht kommt zu allem auch noch ein wenig Trotz, denn hier sind wir wieder beim Eingang...

"Ich werde mich nicht ändern, will kein anderer mehr sein, weil's eh schon schwer genug ist, einfach nur ich zu sein"...

Ihr fragt euch bestimmt, ob ich mit diesem Post irgendetwas bezwecke und eine bestimmte Person ansprechen möchte. Ja, möchte ich. Diese Person und ich haben unterschiedliche Auffassungen, wenn es um das Thema Freundschaft geht. Beide Positionen sind ziemlich festgefahren und ein wirklicher Kompromiss kann nicht gefunden werden. Hier prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und natürlich darf an dieser Stelle auch nicht vergessen werden, dass die andere Person vielleicht ebenfalls Charaktereigenschaften und Wesensarten besitzt, die mir nicht unbedingt gefallen, sie vielleicht aber selbst damit ganz zufrieden ist und die eventuell auch gar nicht ändern möchte. Aber ein Kompromiss geht nur, wenn beide Seiten in irgendeiner Form dazu beitragen und nachgeben! Dazu muss man sich auch nicht ändern, weil ja beide Seiten es schon schwer genug haben, einfach nur sie selbst zu sein.Man müsste nur ein wenig aufeinander zugehen…


Wie ist es bei euch? Habt ihr eine Eigenschaft, die andere Menschen an euch schlimm finden, die euch selbst aber ganz gut an euch gefällt? Über eure Meinungen freue ich mich sehr.


Habt einen schönen Tag!


Lieben Gruß
Sabine

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Sabine,
    welch ein toller Post!!!
    Wahre und ehrliche Worte von der ersten bis zur letzten Silbe, toll.

    Ich bin zwar absolut kein Udo-Fan und doch trifft dein Zitat den Nagel auf den Kopf.
    Jeder hat ja so seine kleinen Macken. Und das sollte auch so bleiben, wie ich finde...
    Ich werde gerne mal als kleinlich betitelt, vor allem von meinen Männern zuhause. Und das nur, weil ich ein bisschen für Ordnung sorge und auf Pünktlichkeit achte.
    Ich finde, diese beiden Eigenschaften haben sehr viel mit Respekt zu tun. So muss man z.B. nicht unbedingt mit Modderschuhen durch die frisch geputzte Diele laufen oder durch die eigene Unpünktlichkeit dafür sorgen, dass die ganze Familie irgendwo zu spät kommt...
    So, musste mal raus: -)
    Hab nen schönen Tag und liebe Grüße Dörte

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    1. Danke für deine Worte, liebe Dörte. Das sehe ich genau so wie du. Natürlich könnte man das kleinlich nennen, aber vielleicht auch positiv ausdrücken. Es kann ja nur im Sinne der Familie sein, dass Regeln, wie z. B. pünktliches Erscheinen und eine gewisse Ordnung in der Diele, eingehalten werden. Denn wenn jeder das so handhaben würde, wäre bald Land unter, keiner würde sich mehr an die Zeiten halten und so funktioniert eine Gemeinschaft nun einmal nicht. Lebt man unter einem Dach, muss man sich arragieren. Vielleicht kann dann jede Seite etwas von ihrer Position abrücken. Obwohl ich auch ehrlich finde, dass ein Gang mit Modderschuhen durch die frisch geputzte Diele gar nicht geht. Das ist für mich kompromisslos!

      Lieben Gruß
      Sabine

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  2. Liebe Sabine, ich sage ir immer bleib du selbst , denn alle anderen gibt es schon. Freundschaft ist für mich 2 Individuen die den anderen akzeptieren und nicht versuchen zu verändern. Meine Eigenschaft ist das ich alles vorausplane. Das nervt viele weil sie sagen , du weißt doch garniert was kommt. Aber mir gibt es ein Gefühl der Sicherheit. MANCHMAL muss man akzeptieren das es keine Lösung gibt und es gut sein lassen. LG Jaydee

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    1. Das Vorausplanen finde ich persönlich auch sehr gut. Es gibt Sicherheit und so kann man sich leichter im Alltag bewegen. Ich bewundere Menschen sehr, die keine genaue Planung oder lange Vorlaufzeit benötigen und einfach spontan sind. Die haben vielleicht nicht so das Empfinden, dass sie durch die Planerei ein Sicherheitsgefühl haben.

      Und du hast ganz recht: Manchmal muss man es einfach gut sein lassen. In diesem Fall fällt es mir jedoch extrem schwer, weil ich die Person sehr mag. Aber ich hab's vermasselt und daher bleibt mir jetzt auch nichts anderes übrig, als den Umstand zu akzeptieren.

      Lieben Gruß
      Sabine

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  3. Hallo Sabine, du sprichts mir aus dem Herten. Ich bin absoluter Fan von Udo und habe viele CD's von ihm. Ich habe auch eine Freundin, die von sich aus nicht bereit ist einen Kompromiss zu schliessen. Ich habe meine Position klar formuliert und bleibe dabei. Es läuft so, dass immer ich mich melden muss und ich habe gesagt das es mir zu einseitig ist. Meine Freundin hat keinen Anrufbeantworter, das Handy ist immer aus und auch keinen Anrufbeantworter und keine E-Mail. Manchmal habe ich es fünf oder sechs mal probiert bis ich sie am Telefon hatte. Ich habe ihr gesagt, dass ich erwarte das sie sich auch mal meldet, es passiert aber nichts. Ich denke das Ergebnis das die Freundschaft einfach ausläuft. Mir tut es nicht mehr gut und ich bleibe jetzt einfach mal bei mir. Jetzt habe ich mir den ganzen Frust von der Seele geschrieben. Ich hoffe bei dir ergibt sich ein Kompromiss. Viele liebe Grüsse Beate S.

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    1. Das ist von daher schlimm, als dass du wahrscheinlich das Gefühl hast, dass deine Freundin nicht so an eurer Freundschaft interessiert ist, wie du. Du investierst mehr als sie, indem du den Kontakt suchst und sie lässt es schleifen.

      Manchmal ist es so: Man geht einen Teil des Weges zusammen und dann trennen sich die Wege. Das ist schon bitter, aber das hat ja schon jeder von uns mal erlebt. Ich ja jetzt auch wieder.

      Aus deinen Worten ist auf jeden Fall deutlich herauszulesen, dass du die Situation bedauerst. Ich denke mal, dass das auch eine normale Reaktion ist. Schließlich ist oder war man ja befreundet.

      Liebe Grüße
      Sabine

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  4. Liegt es nicht im Wesen der Freundschaft, dass man Charakterzüge an einem Freund, die man vielleicht nicht so sehr mag, einfach mal nicht so wichtig nimmt, eben weil ein Freund jemand ist, den man aus bestimmten Gründen sehr schätzt? Ansonsten dürfte man nur Freunde haben, die 1:1 alle Charaktereigenschaften haben, die man selbst hat oder gern hätte. Ob das dann harmonisch endet? Auf jeden Fall endet es langweilig, fürchte ich.
    Meine beste Freundin hat die eine oder andere Eigenschaft, die mich manchmal nervt. Aber das Gesamtpaket ist es, das zählt. Und das stimmt. Selbst mein Mann hat Eigenschaften, die mich manchmal auf die Palme treiben. Trotzdem liebe ich ihn. Umgekehrt ist es übrigens genauso. Wir finden immer einen Kompromiss, weil wir aufeinander zugehen können. Und so sollte das auch sein in einer Freundschaft oder einer Beziehung. Wenn das nicht klappt, muss man wohl auch mal loslassen können. Das tut vielleicht weh, aber es ist der bessere Weg als viel zu lange nur von einer Seite aus Zugeständnisse zu machen.
    Bei mir ist es das dinglich und geistige Chaos, das ich gern um mich verbreite, das meine Umwelt nervt. Und die Tatsache, dass ich manchmal ein etwas vorlautes Mundwerk und einen über-ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit habe. Es gibt ein paar Menschen, die es mir wert sind, mich zurückzunehmen. Und dann tu ich das gern.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ja, auf jeden Fall ist das wahre Freundschaft, wenn man ungünstige Charakterzüge nicht so wichtig nimmt. Ich finde es ist auch ein Unterschied, ob man sich aus Fürsorge oder Liebe zurücknimmt, oder ob man sich verbiegen möchte.

      Das Zurücknehmen ist mir hier leider nicht gelungen.

      Danke für deine Worte.

      Lieben Gruß
      Sabine

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  5. Liebe Sabine,
    ich mag gerade diesen Song von Udo L. sehr. Nicht, weil ich mich nicht verändern will, eher weil ich mich nicht mehr verbiegen will. So verstehe ich auch Deinen Post. Wenn Ihr beiden, Du und Deine Freundin, Eure Eigenheiten nicht mehr akzeptieren könnt, hat das sicher einen guten Grund, liegt aber nicht unbedingt an den Eigenarten. Manchmal vergeht eine Freundschaft und man tut einander nicht mehr gut. Wenn es mir so geht, beende ich die Freundschaft. Ohne Streit, ohne Ärger. Manchmal verändert man sich doch im Laufe der Jahre, oder seine Sichtweise oder auch nur die Prioriäten. Womit wir wieder bei der Veränderung sind. Die finde ich gut und wichtig, aber ich erwarte nicht, dass jeder mir dabei folgt.
    Eine Eigenschaft die ich an mir gut finde ist meine Pünktlichkeit. Ich mag nicht zu spät kommen. Ein Teil meiner Familie findet das nervig vor allem, wenn ich darauf dränge, dass auch sie pünktlich sind.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ja, so ist der Post auch zu verstehen. Ich möchte damit ausdrücken, dass ich nun mal Ecken und Kanten haben und bestimmt auch oft etwas falsch mache. Aber wer mich mag, der mag mich trotzdem und kann vielleicht darüber hinweg sehen. Vielleicht ist das aber auch zuviel verlangt, ich weiß es nicht. Irgendwie schaffe ich es ja auch selbst nicht.

      Du hast auf jeden Fall recht. wenn eine Freundschaft vorbei ist, sollte man den Tatsachen ins Auge sehen. Jeder verändert sich im Laufe der Jahre. Manche Veränderungen kann man vielleicht mittragen, andere nicht.

      Pünktlichkeit finde ich auch sehr gut und auch wichtig. Schließlich verplempert man die Zeit des Wartenden, wenn man unpünktlich ist. Der hätte in der Zeit, die er gewartet hat, ja auch anderes tun können, als ständig auf die Uhr zu sehen und sich zu ärgern. Pünktlichkeit hat auch für mich etwas mit Respekt dem anderen gegenüber zu tun (s. auch Kommentar von Dörte.

      Lieben Dank für deine Zeilen und viele Grüße
      Sabine

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  6. Mir fallen direkt ein paar Eigenschaften ein, mit denen ich meine Umgebung nerve :) Ist umgekehrt aber auch so.
    Ich kann mich Sabine nur anschließen. Manchmal enden Freundschaften, weil die Zeit einfach vorüber ist. Das ist nicht schön aber ich beende diese dann bzw. lasse sie im Sande verlaufen. Denn Menschen ändern sich und gelegentlich passt es dann nicht mehr zusammen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ich weiß, liebe Andrea. Aber manchmal ist das sehr schwer zu akzeptieren.

      Hab einen schönen Abend
      Lieben Gruß
      Sabine

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  7. Störende Eigenschaften sind ja oft auch subjektiv. Den einen stört vielleicht, dass ich ein eher ordentlicher Mensch bin, einem anderen gefällt genau dieser Charakterzug. Also, recht machen kann man es eh nie jedem. Ausserdem mal ganz ehrlich: kann man eine persönliche Eigenart im Innersten wirklich so gut ablegen? Ich werde z. B. nie ein Mensch sein, der sich im Chaos auf Dauer wohlfühlt. Abstriche sind zwar möglich, aber im Innersten bleibe ich ja doch der gleiche Mensch. Mein Mann ist zum Beispiel in puncto Ordnung das glatte Gegenteil, aber da müssen wir uns halt arrangieren. Bei uns hat jeder eine eigene Ecke in der Wohnung bekommen und ich muss halt öfters mal in der Küche hinterherräumen (oder ein Auge zudrücken). Aber trotz dieses Unterschiedes liebe ich ihn und wir kommen ausgezeichnet miteinander aus. Dafür werde ich aber auch mit allen Ecken und Kanten geliebt. Und so sollte ja auch eine gute Freundschaft sein: dass man sich gegenseitig akzeptieren und hinnehmen kann - und sich wie man ist einfach mag.

    Ich wünsche Dir trotz Deines Verdrusses noch einen schönen Abend und bedanke mich für Deinen schönen, nachdenklichen Text!

    Hasi

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    1. Was du schreibst, finde ich ganz toll, liebe Hasi. Es freut mich, dass dein Mann und du euch so akzeptieren könnt und die jeweiligen "Schwächen" des anderen hinnehmt. Genau so sollte es auch sein.

      Und nein, ich glaube nicht, dass man eine Eigenart gänzlich ablegen kann. Vielleicht kann man einen anderen Umgang damit erlernen, z. B. erst einmal innehalten und nachdenken, bevor man lospoltert. So wird die Eigenart vielleicht immer eine solche bleiben, aber etwas "abgemildert".


      Lieben Gruß
      Sabine

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  8. Die Songs von Udo mag ich ebenfalls gern. Er trifft es auf den Punkt. Freundschaften sind eine Sache. Ich versuche immer, Kompromisse zu schließen. Wenn es nicht mehr geht, dann ziehe ich mich zurück. Als Waage brauche ich Harmonie. Manchmal ergeben sich nach einer Zeit der Funkstille neue Perspektiven.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ich bin vom Sternzeichen Widder und das merke ich auch mitunter sehr deutlich. ;) Da muss es nicht unbedingt Harmonie sein. Mit den Kopf voraus trifft es da schon eher. :(

      Ich hoffe, dass sich hier für mich auch neue Perspektiven ergeben.

      Viele liebe Grüße
      Sabine

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  9. Liebe Sabine,

    hier kommt seit längerem mal wieder mein Senf! Gerade heute erst habe ich mir darüber Gedanken gemacht über das Thema, das du hier ansprichst! Bei mir ist es so, dass mir natürlich klar ist, dass einigen Menschen dies oder jenes an mir nicht gefällt. So what! Ich weiß nicht, wen was genau nervt und es ist mir auch irgendwie egal. Die Menschen, die mir wichtig sind, mögen bzw. lieben mich so wie ich bin - und ich sie! Klar sind auch bei mir schon einige Freundschaften zerbrochen, manchmal hat es weh getan und manchmal überwog die Erleichterung. Mir geht's wie Udo: ich will mich nicht verbiegen oder gar ändern. Und das verlange ich auch von niemand anderem.
    Vielleicht braucht ihr ja mal eine Auszeit voneinander, Du und Deine Freundin. Vielleicht kommt eine Zeit, in der es euch besser miteinander geht! Ich wünsche dir jedenfalls, dass ihr eine Lösung findet, die euch gut tut!
    Viele, liebe Grüße von Marion

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    1. Ja, das hoffe ich auch.

      Vielen lieben Dank für deine Worte.

      Liebe Grüße
      Sabine

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  10. Udo Lindenberg ist nicht so mein Fall, aber das macht ja nichts! Eine sehr schlechte Charaktereigenschaft von mir ist, dass ist sehr stur und hartnäckig sein kann und ich lasse mich davon aber auch in keiner Art und Weise abbringen, ein typischer Steinbock halt. Leider habe ich keine Lösung für das Problem mit deiner Freundin bei der Hand, aber vielleicht braucht es einfach nur ein wenig Zeit und ihr findet doch noch einen guten Weg!
    Liebe Grüße
    Alnis

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    1. Hartnäckig zu sein, ist nicht unbedingt eine schlechte Charaktereigenschaft, finde ich. Das ist doch gleichzusetzen mit meiner Beharrlichkeit. Die kann uns schon ganz schön nach vorne bringen.

      Liebe Grüße
      Sabine

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  11. Liebe Sabine,
    wie du sagst, wir Menschen sind alle unterschiedlich. Nicht immer können verschieden Charakteren mit einander auskommen. Ich war mal in eine ähnliche Situation und habe abgewägt, wie wichtig mir die Freundschaft ist. Verbiegen möchte ich mich auch nicht, aber wenn ich einen Differenz mit einem geliebten Menschen habe, kommt ich ihn auch mal entgegen und rücke von meiner Meinung an. Aber so was ist sehr individuelle. Ich wünsche die, dass sich diese Diskrepanz zum Guten löst.
    Lieben Grüße Cla

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    1. Danke, liebe Cla. Das hoffe ich auch.

      Entgegenkommen finde ich auch sehr gut, aber dann von beiden Seiten. Einseitig geht meiner Meinung nach nicht, denn das wäre für mich kein Kompromiss, sondern Verbiegen.

      Lieben Gruß
      Sabine

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