Mittwoch, 19. April 2017

Was ist der Weg und was ist das Ziel?


Man soll sich seinen Arbeitsplatz, sofern möglich, ja so einrichten, dass man sich wohlfühlt. Das habe ich auch getan. Neben ein paar netten Pflanzen, Fotos und Bastelarbeiten meiner Kinder aus Kindergartenzeiten auf der Fensterbank, habe ich auch die Wände entsprechend geschmückt...


Direkt gegenüber von meinem Schreibtisch hängt ein großes Bild, die Überschrift lautet 

                                                                                 Der Weg ist das Ziel!

Seinerzeit habe ich dieses Bild gewählt, damit ich immer wieder daran erinnert werde, dass es nicht darum geht, irgendwo schnell anzukommen, sondern damit ich innehalte und mir den Alltag bewusst werden lassen. Es ist nicht sinnvoll, die ganze Woche über auf das Wochenende zu warten, sondern auch die Tage der Woche entsprechend bewusst zu erleben und sich ebenfalls an den Tagen zwischen Sonntag und Freitag zu erfreuen, trotz vielleicht viel Arbeit und täglicher Routine. Nun, was soll ich sagen? Das fällt mir momentan immer schwerer. Die Woche zieht sich wie Kaugummi und das Wochenende vergeht wie im Flug. 

Aber es ist nicht nur das. Irgendwie ertappe ich mich in letzter Zeit, dass ich anfange, alles zu hinterfragen und mir sehr viele Gedanken mache. Doch halt, ich bin nicht einfach nur urlaubsreif, ich habe das Gefühl, mich in Richtung Midlife-Crisis zu bewegen. Aber was ist das eigentlich genau? Ich habe Google gefragt und bin auf Wikipedia fündig geworden, hier nachzulesen wer mag. Ja, da trifft schon einiges auf mich zu.

Aber zurück zu dem Bild an meiner Wand: Der Weg ist also das Ziel. Aber was ist mein Weg und warum habe ich am Ende des Tages fast nie das Gefühl, ein Ziel erreicht zu haben, wo ich doch so brav "meinen" Weg gegangen bin? Warum quälen mich dann am Abend die Gedanken, wozu ich das eigentlich alles mache und wohin mich mein Handeln bringen soll?

Natürlich ist das nicht jeden Abend so, denn wenn ich alltäglich solche Gedanken hätte, würde ich anfangen, mir richtig Sorgen zu machen. Aber gelegentlich schlage ich mich schon mit mir selbst herum und dann ärgert es mich auch, dass ich dieses Gedankenkarussell nicht abstellen kann, sondern sich die Spirale immer weiter dreht. Manchmal frage ich mich, welche Antwort ich denn zu finden hoffe, bei der vielen Nachdenkerei. 

Gibt es das denn überhaupt, das berühmte "zu sich selbst finden"? Ist das nicht einfach nur ein Zustand, dass man mit sich und seinem Handeln überwiegend zufrieden ist und nicht immer zweifelt? Dass man seine eigenen Entscheidungen nicht ständig überdenkt, sondern sicher ist, richtig gehandelt zu haben? Oder auch wenn man nicht sicher ist, dass die Entscheidung richtig war, dass man aber zumindest akzeptiert, dass man in dem Moment so entschieden hat, weil es sich zu dem Zeitpunkt richtig anfühlte? Also, was findet man, wenn man sich selbst gefunden hat?

Oder mal auf eine ganz andere Schiene gebracht... Schaue ich morgens in den Spiegel, schaut mich eine 48jährige Frau an, die denkt, ein wenig Frische und Farbe könne sie gut vertragen. Eine Frau, die dann cremt und pinselt und föhnt und ca. 40 Minuten später zwar nicht jünger ist, sich aber zumindest besser fühlt. Wäre das nötig, wenn man zu sich selbst gefunden hätte? Wäre dann nicht ein deutliche Ansage an das Spiegelbild angebrachter: "Du siehst eben so aus. Sei dankbar, dass du morgens in den Spiegel schauen kannst."

Ich weiß nicht, was mein Weg noch so für mich bereit hält und ob es mir in nächster Zeit gelingt, meinen Weg als mein Ziel zu sehen. Und irgendwie ist es wohl auch müßig, darüber nachzudenken. Aber ihr wisst ja, gelegentlich habe ich solche Anwandlungen und dann müssen sie auch niedergeschrieben werden. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

In Phasen solcher Fragen bin ich nicht sehr experimentierfreudig mit meiner Kleidung. Da muss Altbewährtes her. Das ist für mich die gute Jeanshose. Ich liebe Jeans und diese hier ist neu. Es ist eine 30er Länge und eigentlich müsste ich sie kürzen, aber das werde ich nicht tun. Denn obwohl der Umschlag unten am Bein das Bein optisch verkürzt, lasse ich es so, weil es mir gut gefällt. Woran ich mich sehr gewöhnen muss, sind die Knöpfe. Dahinter ist kein Reißverschluss und anfänglich hatte ich immer das Gefühl, ich hätte die Hose offen. ;) Kombiniert habe ich die Jeans mit bequemen Plateau-Stiefeletten und einer Chiffon-Bluse. Die Bluse zum Outfit habe ich euch schon gezeigt, h i e r . Mit der Bluse allein war es aber zu kalt, daher musste eine Lederjacke her. Leder lässt sich übrigens auch kürzen, eine Fachkraft bekommt das gut hin. 

Jetzt habe ich die ganze Zeit von mir gesprochen, nun seid ihr an der Reihe. Meine Frage an euch: Was ist der Weg und was ist das Ziel? Oder was ist es für euch, zu sich selbst finden?

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch!

Lieben Gruß
Sabine









Mein heutiges Outfit:
Lederjacke - Gipsy (Ärmel gekürzt)
Bluse - Comma
Gürtel - Esprit
Jeans - Gang
Schuhe - Tamaris
Tasche - Tom Tailor

Kommentare:

  1. Liebe Sabine , ich glaube das Selbstoptimierung, dieses Streben nach "glücklichsein " uns das Lebem so schwer macht . Uberall schreien uns die Ratgeber " Werde glücklich " entgegen. Grübeln,hadeln ,zweifeln , das ist nicht erwünscht. Das setzt einen unter Druck so das man an sich zweifelt und denkt " was stimmt nichtmit mir.
    Das Leben ist nicht immer perfekt, wir sind nicht perfekt. Wenn wir lernen alle Gefuhle und Gedanken zu zu lassen, dann denkw ich finden
    wir zu uns selbst. Dann sind wir , wir selbst.
    Mit allem was das Leben und so anbietet.
    Entwicklungen enstehen durch Selbstreflektion. Wenn wir also nicht im Leben stehen bleiben wollen, dann brauchen die Bandbreite aller Gefuhle , Gedanke n um zu wissen wer wir sind.
    Liebe Grüße Jaydee

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    1. Ja, ich glaube, du hast damit ins Schwarze getroffen. Traurig oder mies drauf zu sein, ist irgendwie aktuell verpönt. Glücklich sein ist die Devise. Das kann jemanden natürlich unter Druck setzen. Mich auf jeden Fall und ich glaube, genau da liegt der Hase im Pfeffer. Vor allem, wenn das Umfeld es nicht gewohnt ist, dass man in sich gekehrt oder überwiegend nachdenklich ist, weil man ja nach außen "so taff" wirkt. Da kommt man schnell in Erklärungsnöte. Aber es ist nicht immer alles toll und bei mir läuft es momentan eben nicht gut.

      Ich danke dir auf jeden Fall für deine lieben Worte.

      Lieben Gruß
      Sabine

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  2. Today without a dress, but with your beautiful everyday jeans, accompanied by the beautiful T-shirt, and these beautiful booties. Another beautiful proposal of the casual princess.

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    1. Thank you very much. I'm always happy about your comments, Josep.

      Have a nice evening!
      Sabine

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  3. Wie immer ein sehr lässiges Outfit, die Lederjacke hast du richtig cool kombiniert!
    Liebe Grüße
    Nicole

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  4. Mir gefällt die Hose so sehr gut, Sabine. Du siehst klasse aus! :)
    Ich weiss ehrlich nicht genau was man immer mit sich selbst finden meint. Heisst das man weiss was man will und macht immer nur das und probiert nie mehr was anderes? Puh nö wenns das ist sage ich liebend gern Nein Danke!
    Ich kenne aber genau das alles was Du da schreibst. Ich denke oft jetzt bin ich 50 war das jetzt alles? Oder gibts doch noch Abenteuer für mich? Okay ehrlich der Alltag der vollzeitarbeitenden Frauen ist wohl nicht so spannend. Also meiner ist ziemlich gut organisiert und oft blocke ich auch Sachen ab, die das stören würden.
    Das Gefühl von ich hab das Ziel des Tages jetzt erreicht, haha morgen ist die gleiche Wegstrecke wieder da :)) Das ist wie der Wäschekorb der sich immer wieder füllt. Kaum habe ich alles gewaschen und verräumt würde es von vorn losgehen. Das wäre dann ein Endlosweg. Ist es auch. Ehrlich hab ich das Ziel ganz gern :))
    Bei meinem Arbeitsplatz hängt eine Karte dich ich geschenkt bekam: Keep cool and call an angel! Keep cool sehr wichtig bei mir :)
    Ich weiss mein Kommentar hilft Dir da nicht weiter. Leider. Ich habe dafür keine Weisheit. Ich weiss nur dass ich heute öfter als früher mir rausnehme zu tun was ich will. Privat natürlich.
    Liebe Grüße, ich drück Dich mal virtuell ganz doll, Tina <3

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    1. Nein, da irrst du, liebe Tina. Mir hilft das schon. Denn durch die Kommentare und Meinungen bekommt man eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Und es tut außerdem auch gut, zu hören, dass man nicht alleine grübelt.

      Dieser Alltagstrott ist auch so eine Sache. Da kann man sich schon dran hochziehen. Montags dies, am Dienstag das, am Mittwoch jenes usw. Jede Woche gleich geplant und das Leben trottet so vor sich hin... Routine ist ja ganz schön und bestimmt auch hilfreich, aber manchmal wird mir das einfach zu viel und dann nervt es gewaltig.

      Liebe Grüße und Danke schön für den Drücker!

      Lieben Gruß
      Sabine

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  5. Ich finde "die Reise" schön, komme aber auch gerne an. Und dann, nach einer gewissen Zeit, wieder aufzubrechen. Es gibt noch manches, was ich gerne noch möchte und vieles, für das die Zeit vorbei ist. Mein Alltag ist nicht spannend, aber spannender als vor 10-15 Jahren. Und ich bin zufriedener. Nicht immer aber meist.
    LG Andrea

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    1. Das sind sehr schöne Worte, liebe Andrea. Du klingst sehr zufrieden. Das freut mich für dich.

      Vor 10 - 15 Jahren waren meine Kinder noch klein. Da stellten sich solche Fragen für mich gar nicht. Irgendwie war ich da total in der Mutterrolle und der Tag war von morgens bis abends ausgefüllt. Ja ja... damals ;)


      Liebe Grüße
      Sabine

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    2. Stimmt, ich bin insgesamt sehr zufrieden mit meinem Leben. Klar gibt es Dinge, die ich gerne gemacht hätte aber für die mir manchmal der Mut gefehlt hat. Aber ob mich das wirklich glücklicher gemacht hätte? Wahrscheinlich nicht :)
      Und ich weiß, dass ich mich ab und an aus gewohnten Bahnen befreien muss, damit es spannend bleibt.
      Schönes Wochenende, liebe Sabine.

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  6. Ich würde dieses berühmt-berüchtigte "sich selbst gefunden zu haben" so definieren, dass man keine Rolle mehr nach außen spielen muss und dass man sich davon lösen kann, was andere wohl meinen (könnten), wie man sein und leben soll. Man weiß dann selbst endlich, was man will und was nicht und ruht viel mehr in sich. Und da dürfen natürlich auch weiterhin neue Erfahrungen und Eindrücke hinzukommen, denn durch Hinzuzulernen und Auszuprobieren bleibt man schließlich frisch und kann sich weiter entwickeln. "Der Weg" ist in meinen Augen einfach das Leben an sich. Und da ist es letztendlich wichtig, sich immer wieder schöne Momente zu suchen, diese bewusst zu genießen und das Leben einfach mit "Erleben" zu füllen. Denn sonst ist man wirklich mal am letzten Ziel seines Lebens angekommen - und dann ist es zu spät.

    Die Hose finde ich gut so, wie sie ist. Und ich kremple manchmal sogar bewusst meine Hosen, da es mir zu einigen Outfits tatsächlich besser gefällt :-). Tja, eine Hose mit Knopfleiste hatte ich auch mal - am Anfang ist das schon leicht ungewohnt, hihi. Bluse und Jacke stehen Dir auch sehr gut.

    Liebe Grüße

    Hasi



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    1. Ich denke, das definiert wirklich jeder anders. Aber sich davon zu lösen, was andere von einem denken und so meinen, ist ja immer erstrebenswert, auch in jungen Jahren. Aber ich glaube auch, dass man eine gewisse Gelassenheit gegenüber solchen Dingen von außen eher im Alter hat als in der Jugend. Da möchte man wahrscheinlich doch eher alles richtig machen und gefallen, glaube ich zumindest. Im Alter hat man dann vielleicht eher erkannt, dass es nicht darauf ankommt, anderen zu gefallen, sondern dass man sein Tun und Handeln in erster Linie vor sich selbst vertreten kann.

      Danke für deine Worte, liebe Hasi.

      Das "bewusster genießen" werde ich auf jeden Fall versuchen.

      Lieben Gruß
      Sabine

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    2. Na ja, ich betrachte momentan auch ein paar zähe Punkte in meinem Leben etwas ratlos, mit denen ich nicht so ganz zufrieden bin, wo ich aber auch weiß, dass ich sie nicht ändern kann. Dann denke ich mir aber auch wieder, dass ich zumindest jetzt mit der Situation deutlich besser umgehen kann, als früher. In jungen Jahren hätte ich wesentlich mehr​ daran zu beißen gehabt. Also, älter zu werden hat für mich durchaus auch Vorteile - einfach weil sich die Einstellung ändert und ich vieles mit etwas mehr Abstand und unabhängiger sehen kann. Nicht immer, aber immer öfter gewissermaßen. Immerhin. Und alleine dadurch scheint der Weg als Ziel doch schon mal nicht schlecht.

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    3. Es stimmt, die Einstellung ändert sich auf jeden Fall. Früher habe ich mich öfter über Kleinigkeiten aufgeregt, darüber kann ich heute teilweise nur noch den Kopf schütteln. Von daher stimme ich dir auf jeden Fall zu, das Älterwerden hat also auch seine Vorteile.

      Lieben Gruß
      Sabine

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  7. Kommt mir bekannt vor. Ähnliche Gedanken habe ich vor einer ganzen Reihe von Jahren gewälzt - weil mein Leben gerade mal in winzigkleinen Scherben vor mir lag und ich absolut nicht mehr wusste, welche Entscheidung richtig und welche falsch war. Inzwischen würde ich sagen: Jaydee hat Recht. Dieser ganze Selbstoptimierungs-Zwang ist - sorry - Blödsinn. Wenn ich mich mit einer Entscheidung wohl fühle, dann ist sie richtig. Zumindest im Moment. Und eine Entscheidung kann man auch revidieren. Wenn man das will.
    Der Weg ist in der Tat das Ziel. Wenn du morgens vor dem Spiegel beschließt, dich anzuhübschen, dann ist das dein Weg. Wenn du ihn gehst, fühlst du dich besser. Punkt. Mehr ist nicht wichtig. Das große Ziel? Für mich ist es, mich nie wieder zu verbiegen, weil das irgendjemand gern so hätte. Und wenn ich mal drei Tage lang nicht wahnsinnig glücklich durch mein Leben tanze, dann ist das eben so.
    Und last but not least: Du siehst klasse aus!
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. An mein Herz, liebe Fran!

      Verbiegen möchte ich mich auch nicht und da fängt es schon an. Tue ich das nicht, komme ich allerdings nicht so gut in meinem Umfeld an, als wenn ich mit dem Strom schwimme. Mainstream ist ja so bequem und einfach. Individualität kann dagegen auch ziemlich anstrengend sein. ;)

      Ich bin auch der Meinung, das Jaydee schon ziemlich den Punkt getroffen hat. Dieser Selbstoptimierungskrempel ist überflüssig oder zumindest deutlich übertrieben.

      Vielen lieben Dank und lieben Gruß
      Sabine

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  8. Hallo Sabine,

    leider komme ich momentan nicht mehr so zum Kommentieren.
    "Der Weg ist das Ziel" hab ich ja vor einigen Wochen mal auf Instagram geschrieben. Da hat mich ja dieses ständige "schneller, höher, weiter" so angenervt. Selbstoptimierungswahn trifft es aber auch! Ganz ehrlich, ich bin auch nicht 24 Stunden die Woche gut drauf und habe manchmal Zweifel und Selbtszweifel und manchmal ist mir der sogar der Montag lieber als der Sonntag!
    Ja und : das darf doch sein !
    Schwäche zeigen, finde ich nicht schwach !
    Bloß nicht verbiegen liebe Sabine ! Wem soll das nutzen ?
    Und der Spruch: der Weg ist das Ziel galt bei mir oft für den Weg zum Urlaub(sort), inkl. Urlaub. Für den Rückweg dann schon nicht mehr ! ;-)
    Und im Sport: wenn ich mein großes Ziel erreichen will, brauche ich auch einen Weg, der mich dahin bringen soll. Dass dieser Weg auch mal schwerer zu gehen ist, gehört aber auch dazu !"
    Und mal ehrlich, grad auf Instagram hat man ja schon den Eindruck alle sind nur gut drauf und absolut glücklich.
    Das ist bestimmt nicht so im real life.
    Bei mir jedenfalls nicht!
    Midlife Crises alleine ist das aber glaube ich auch nicht! Wobei junge Leute vielleicht schon manches etwas unbekümmerter angehen !

    Liebe Grüße
    Claudia

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    1. Ich freue mich immer sehr, liebe Claudia, wenn du die Zeit findest, hier zu lesen. Wenn du auch noch einen Kommentar hinterlässt, ist das natürlich toll, aber das ist ja kein Muss! Man hat eben nur einmal Zeit zur Verfügung und manchmal schafft man eben nicht alles. Von daher freue ich mich, wenn du Zeit findest, aber setze dich bitte nicht unter Druck.

      Du hast ganz recht, gerade auf Instagram ist immer alles soooo toll. Aber wir gehören ja auch schon irgendwie dazu, ich zumindest. Ich stelle von mir auch keine Bilder ein, die ich nicht optimal finde in dem Moment. Natürlich möchte ich in ein gutes Licht fallen, denn ich möchte ja, dass die Leute interessiert sind und dann auch auf den Blog klicken. Mir ist schon klar, dass die heile Instawelt auch nur dort funktioniert. Aber gerade da bekommt man auch den Selbstoptimierungswahn deutlich zu sehen. Teilweise sind die Fotos so dermaßen aufbereitet, das Frauen über 50 keine Pore mehr im Gesicht haben oder glattgebügelt sind ohne Ende...

      Ich hoffe doch sehr, dass es keine Krise ist. Aber es freut dich bestimmt zu hören, dass es mir deutlich besser geht, wenn ich regelmäßig laufen gehe.

      Liebe Grüße
      Sabine

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    2. Ja,das freut mich liebe Sabine ! Naja, die ganz unvorteilhaften Bilder sortiere ich natürlich auch aus ! ;-)
      Ich drück dir die Daumen !
      Auch wenn ich dich nur über Insta kenne, mag ich dich sehr.
      Liebe Grüße
      Claudia

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  9. Sehr schick Dein Outfit. Mir gefällt die gekrempelte Jeans.

    Wenn man zu viel grübelt, steht man sich nur selbst im Weg. Die Zeiten hatte ich aber auch. Man darf Fehler machen oder falsche Entscheidungen treffen. Nobody is perfect.

    Das Älterwerden bringt auch Vorteile: Man wird gelassener.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Durch das viele Grübeln macht man auch schon mal aus einer Mücke einen Elefanten. Hinterher frage ich mich dann oft, ob es das wert war.

      Lieben Gruß und vielen Dank
      Sabine

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